Breker Social Business gUG – em-Schülerfirmennetzwerk

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Fehlende Qualifikationen bei Schul­abgängern sind eine beständige Klage der Unternehmen. In einer Schülerfirma lernen Schülerinnen und Schüler Eigen­initiative, Verantwortungs­bewusst­sein und Teamgeist. Denn nur sie können ihre Schülerfirma zum Erfolg führen: Strategie, Einkauf, Verkauf, Preissetzung, Marketing – das alles muss stimmen.

Unternehmergeist schon bei Schülerinnen und Schülern fördern

Das em-Schülerfirmennetzwerk hat sich das Ziel gesetzt, die “Lernmethode Schülerfirma” an möglichst vielen weiterführenden Schulen nachhaltig zu etablieren. Mit dem Konzept des em-Schülerfirmennetzwerks lassen sich Schülerfirmen ohne großen Aufwand für Lehrer betreiben.

Was bietet das em-Schülerfirmennetzwerk?

Der Aufwand der Gründung und Verwaltung eines schülerbetriebenen Pausenverkaufs (Schülerkiosk) wird für Schulen und Lehrkräfte signifikant gesenkt, indem standardisierte Abläufe mit den SchülerInnen eingeübt werden und sich das Netzwerk um Themen wie Buchhaltung und Hygienemanagement kümmert.

Tim Breker
Tim Breker, Bild: NUK e.V., Oliver Schulze

Das em-Schülerfirmennetzwerk sorgt dafür, dass die Jugendlichen in praktischen Lernprojekten mit der Wirtschaft in Kontakt kommen, Grundkenntnisse erlernen und Begeisterung für unternehmerisches Handeln entwickeln. Sie gründen ihren eigenen Schulkiosk, der belegte Brötchen, Kakao und Schreibwaren verkauft.

Wer hat‘s gegründet?

Tim Breker kommt aus Köln und ist Absolvent der WHU-Otto Beisheim School of Management. In den vergangenen Jahren hat er an der Käthe Kollwitz Schule in Langenfeld als Fellow der gemeinnützigen Bildungsinitiative Teach First Deutschland gearbeitet und gesehen, wie positiv sich ein solches Projekt auf das Selbstbewusstsein, die Eigeninitiative und die Zuverlässigkeit von Schülern der 8. bis 10. Klasse auswirkt. Jetzt treibt er die Idee als selbständiger Social Entrepreneur weiter voran.

“Aktuell arbeite ich mit knapp 50 SchülerInnen an fünf Partnerschulen zusammen. Jetzt suche ich vor allem Kontakt zu Menschen, die Lust haben mir dabei zu helfen, diese Idee weiter zu verbreiten! Außerdem freue ich mich, wenn sich Unternehmen dafür begeistern lassen, als Kooperationspartner das Projekt zu unterstützen, um so potenzielle zukünftige Auszubildende kennenzulernen”, so Tim Breker.