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Professional-Cup Ost an der IHK zu Leipzig am 21./22.06.2012

Grün-weißer Kampf bei der IHK zu Leipzig

Markt A mit den blütenweißen Westen gegen den grünen Markt B der Hoffnung!

Trotz trüben Wetters kamen die 53 Studentinnen und Studenten mit guter Laune in die IHK zu Leipzig. Insgesamt 12 Teams kämpften darum, den großen Wanderpokal mit nach Hause nehmen zu dürfen. Die Sieger wie auch die Zweitplatzierten qualifizierten sich direkt für das Bundesfinale, den Champions-Cup am 20. und 21. September in Berlin. Der Champions-Cup stellt die vierte und letzte Stufe des bundesweiten Entrepreneurship-Wettbewerbs EXIST-priME-Cup dar.

Nach einer kurzen Einführung durch den Gesamtspielleiter Prof. Dr. Duttle übernahm Herr Tanzmann, Mitarbeiter der Abteilung „Bildung“ bei der IHK zu Leipzig das Wort und stellte das Aus- und Weiterbildungszentrum der IHK in einigen kurzen Sätzen vor. Nachdem sich auch die Spielleiter und Assistenten der beiden Märkte A und B sowie die 12 teilnehmenden Gruppen vorgestellt hatten, ging es schon an die Bearbeitung des ersten Teiles des Wettbewerbs.

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Er bestand aus drei Teilen, die mit 30, 45 und 25 % gewichtet wurden. Teil eins stellte die Fallstudie dar, in der die Teilnehmer ein potentiell zu übernehmendes Unter-nehmen u.a. mit einer SWOT-Analyse beurteilen sollten. Der zweite Teil bestand in der Leitung eines Unternehmens, das Fitnessgeräte herstellt. Ziel war es, das eigene Unternehmen gegen die der Konkurrenten zu profilieren und einen möglichst hohen Erfolgswert zu generieren. Hier galt es eine gut durchdachte Strategie zu entwickeln und mit den richtigen betriebswirtschaftlichen Handlungen sein Unternehmen nach vorne zu bringen. Der letzte Teil des Wettbewerbs, die Unternehmenspräsentation, ist – wie so oft schon erlebt – „das Zünglein an der Waage“ und wirft oft noch die bisherige Platzierung der Unternehmen um. So galt es auch in diesem Teil einen kühlen Kopf zu bewahren und sich gut zu präsentieren.

In der ersten Periode konnten sich in Markt A und Markt B die Teams der Hochschule Zittau-Görlitz durchsetzen. Im Markt A wurde die HS Zittau-Görlitz 2 von der HTW Berlin mit knappen Abstand verfolgt und in Markt B war es die TU Chemnitz, die das Team Zittau-Görlitz 1 nicht aus den Augen ließ. Bei der Fallstudie bewies auf dem weißen Markt das Mischteam der TU/HTW Dresden und der HS Mittweida einen guten analytischen Sinn, auf Markt B konnte in dieser Aufgabe die BTU Cottbus herausstechen. Dies führte dazu, dass auf dem Markt A das Mischteam führte und sich im grünen Markt die BTU Cottbus den ersten Platz erkämpfte.

Im Markt A konnte sich in Periode drei und vier die HTW Berlin gegen die anderen fünf Teams mit ihrer Strategie durchsetzen. Auch in der Präsentation machten sie einen kompetenten Eindruck und bewiesen Überzeugungskraft. Durch einen guten Er-folgswert pro Periode und dem ersten Platz in der Fallstudie konnte sich jedoch das Mischteam der TU/HTW Dresden und der HS Mittweida im weißen Markt den ersten Platz sichern. Den zweiten Platz erkämpfte sich mit einem minimalen Abstand die HS Zittau-Görlitz 2.

Im grünen Markt bewies die HS Zittau-Görlitz 1 ein geschicktes Händchen, wodurch sie in Periode zwei und drei den höchsten Erfolgswert erzielen konnten. Die BTU Cottbus versuchte alles um der HS Zittau-Görlitz 1 dicht auf den Fersen zu bleiben. In der Präsentation zeigte jedoch die BA Dresden ein ausgefeiltes Konzept und konnte mit ihrer neuen Strategie die Jury überzeugen. Die Shareholder haben genau jene Informationen, Zahlen und Zukunftspläne bekommen, die für die Bewertung des Unternehmens notwendig waren. Nicht zuletzt wurde auf die Frage, ob die Geschäftsführung weitere Geschäftsanteile übernehmen wolle geantwortet mit: “Ach, Sie sind so geduldige Gesellschafter, da möchten wir Sie gerne weiterhin dabei haben.”

Dies führte die BA Dresden 1 auf den ersten Platz des Marktes B und auch auf das Siegertreppchen des Professional-Cup Ost 2012. Somit ist die BA Dresden 1 und das Mischteam des Marktes A am 20./21. September beim Champions-Cup in Berlin dabei und müssen sich in einem letzten Schritt gegen 13 weitere Teams durchsetzen.

Der Wanderpokal, der im vorherigen Jahr an die TU Dresden ging, „wanderte“ somit nach Dresden zurück.

Mit dem Dank an die IHK zu Leipzig, an alle Juroren und Teilnehmer sowie dem Caterer für den tollen Service verabschiedeten sich Prof. Dr. Duttle und sein Team und wünschte allen eine gute Heimreise.

Das Ergebnis des Professional-Cups in Leipzig finden Sie hier

Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 4. Juli 2012 um 07:00 Uhr veröffentlicht.